"DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN"

Erzählendes Sachbuch von Jürgen vom Scheidt



Ein hoher IQ kann Segen sein - aber auch Fluch. Im Gegensatz zur herrschenden Meinung sind Hochbegabte (das sind die rund drei Prozent der Bevölkerung mit einem IQ von 130 aufwärts) nicht unbedingt wegen ihres angeblich garantierten Erfolgs im Leben zu beneiden.
Schätzungsweise jeder zweite hat eher Schwierigkeiten, das angeborenen Potenzial zu realisieren - nicht selten wirkt sich deshalb überdurchschnittliche Intelligenz eher wie eine Behinderung aus.

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[2007-08-12 ok / ur 2003-11-09]


(Autor: Jürgen vom Scheidt)


Das Buch ist im Februar 2004 im Kösel-Verlag als Hardcover erschienen. Die meisten der dort für diese Website angekündigten Erweiterungen und Ergänzungen sind inzwischen erfolgt. Sie finden Sie auf der Verzweigung
Aktualisierung "DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN"


Inzwischen gibt es - seit Oktober 2005 - auch eine Taschenbuchausgabe im Piper-Verlag, München: TB-Ausgabe "DAS DRAMA...".


Titelbild der Taschenbuchausgabe bei Piper von "Das Drama..."


Als hochbegabt gilt, wer in einem der gängigen Intelligenz-Tests wie dem HAWIE 130 und mehr Punkte erzielt.

"Zwischen Genie und Leistungsverweigerung" (so der Untertitel) spielt sich das Drama der Hochbegabten ab.

Dieses Sachbuch informiert auf vielfältige Weise über das Wesen und die Erscheinungsformen von Intelligenz, Begabung, Hochbegabung und Kreativität. Außerdem führt es in die Geschichte der Erforschung dieses Phänomens ein, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Psychologie zieht - und durch die ganze Menschheitsgeschichte seit etwa 40.000 Jahren.

Der rote Faden, sprichwörtlich geworden in der westlichen Zivilisation, verweist zugleich auf ein Sub-Thema, welches die verschiedenen Themen des Buches immer wieder neu reflektiert und vernetzt: die Sage vom LABYRINTH mit ihren vielfältigen Beispielen für Hochbegabung - mit dem genialen Daidalos, seinem abstürzenden Sohn Ikaros, dem siegreichen Helden Theseus und der tragischen Prinzessin Ariadne als zentralen Figuren.





Im Gegensatz zur herrschenden Meinung sind Hochbegabte (die rund drei Prozent der Bevölkerung mit einem IQ von 130 aufwärts) nicht unbedingt wegen ihres angeblich garantierten Erfolgs im Leben zu beneiden.

Schätzungsweise jeder zweite hat Schwierigkeiten, das angeborenen Potenzial zu realisieren - nicht selten wirkt sich überdurchschnittliche Intelligenz eher wie eine Behinderung aus.

Ich unterscheide deshalb in meinem Buch drei verschiedene Typen von Hochbegabten:

° die erfolgreichen Talente (etwa ein Drittel des Gesamtanteils der Hochbegabten = ein Prozent der Gesamtbevölkerung);

° die erfolgsgebremsten Latenten (ein weiteres Drittel des Gesamtanteils der Hochbegabten = ein Prozent der Gesamtbevölkerung);

° die erfolglosen Underachiever (das letzte Drittel des Gesamtanteils der Hochbegabten = ein Prozent der Gesamtbevölkerung).





Hier auf der Website werde ich nach und nach eine Reihe von Ergänzungen und vertiefenden Beiträgen veröffentlichen, die ich im Buch selbst aus Platzgründen nicht unterbringen konnte. Das Buch ist ohnehin von den ursprünglich geplanten 250 Manuskriptseiten auf über 420 (= 360 Seiten im gedruckten Buch) angeschwollen, so daß ich die Möglichkeiten des Internet als Erweiterung der gedruckten Fassung gerne nütze.

All diese Aktualisierungen und Ergänzungen finden Sie unter Aktualisierung "DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN"


Vorgesehen bzw. bereits realisiert sind unter anderem:

° ein MAKING OF von "DAS DRAMA..." (wo ich den schwierigen Entstehungsprozeß des Manuskripts darstelle - vielleicht können andere - angehende - Autoren etwas davon profitieren?)

° Meine eigenen Erfahrungen mit dem ADH-Syndrom und damit verbundene RITALIN-ERFAHRUNGEN

° ZEITTAFEL (Ergänzungen) zu "Das DRAMA""
Die erweiterte ZT gibt es seit März 2004 auch in gedruckter Form als Separatum mit dem Titel "Zeittafel zur Psychologie der Intelligenz, Hochbegabung und Kreativität" im Verlag Allitera (München).
Hier auf der Website werden jedoch neue Erkenntnisse und Ereignisse vermerkt.

° KURZ-BIOGRAPHIEN, in denen ich die Methode des von mir entwickelten psychologischen (Fern-)Diagnose-Instruments Brainspotting mittels kurzer BRAIN SPOTS vorstelle.

Den Anfang mache ich mit Portraits von Arnold "Terminator" Schwarzenegger und Chuck Berry, dem Erfinder des Rock´n´Roll - beides Personen, die man sich (wie ich an vielen Reaktionen bemerkt habe) nicht unbedingt als Hochbegabte vorstellt. Ich denke, daß dies Fehleinschätzungen sind, die man korrigieren sollte - was ich hiermit mache.

Die Autorin Joanne K. Rowling und ihre wunderbare Kunstfigur Harry Pottter präsentiere ich in einem Doppel-Portrait, dazu zwei Rezensionen:

JOANNE K. ROWLING

HARRY POTTER (Kurz-Bio)

Joanne K. Rowling: "Harry Potter and the Deathly Hallows"

Joanne K. Rowling: "Harry Potter" (ganze Reihe)


° Der komplette Text der LABYRINTHIADE


Bibliographie

Scheidt, Jürgen vom: Das Drama der Hochbegabten. München Feb 2004 (Kösel).
Ders.: Das Drama der Hochbegabten. München Okt 2005 (Piper) - TB-Ausgabe.
Ders.: Zeittafel zur Psychologie der Intelligenz, Hochbegabung und Kreativität. München März 2004 (Allitera)


© 2007 / 2005 für diesen Text: IAK München / Quelle: www.hyperwriting.de