LYRIKHaiku und tharsche Dreizehner |
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| [2007-10-01 wip / ur 2007-08-13] |
| Autor: Jürgen vom Scheidt Vor Gedichten habe ich einen Heidenrespekt. Natürlich habe ich selbst immer wieder mal welche geschrieben. Das erste Poem entstand, nachdem ich mir im Münchner Nordbad beim Tauchen die Spitze eines Schneidezahns abgebrochen hatte (das hat in meinem Kopf gedröhnt wie im Inneren einer Kirchenglocke - ) und hinterher bei der Zahnärztin Dr. Christine Fest wartete, daß sie mir meien erste Jacketkrone verpaßt. Ach ja: verliebt war ich auch - ein wenig unglücklich. Neunzehn war ich damals und Blues-Fan. Das Gedicht war entsprechend - ein Blues. Der Nachtzug fuhr mit Gehämmer Und so weiter. Nicht schlecht für den Anfang, denke ich, auch heute noch. Aber wie schon gesagt: Vor Gedichten habe ich einen Heidenrespekt. Am liebsten schreibe ich Haiku. (Im Japanischen gibt es dafür keine Mehrzahlform - Haiku ist schon richtig). Fünf Silben - sieben silben - fünf Silben. Im Deutschen ist die Silbenbeschränkung ein wenig unsinnig - wie haben ja eine Buchstabenschrift und keine Silbenschrfift, wie die Japaner. Dennoch eine wunderbare Form, die einen dazu zwingt, wirklich nur das Wesentliche zu notieren. Hier ein paar Beispiele aus meiner jüngsten Produktion. Die zeig ich gerne her. Sie sind ein Versuch, eine kleine Geschichte zu erzählen: Wiees mir mit der Arbeit an meinem Roman geht. Was ganz Aktuelles also. Zwischenzeit - 13 Haiku für das laufende Jahr Tharsche DreizehnerDas ist was ganz Neues. ein Experiment. Eine Gedichtform, die es nur in O´Tahr gibt - der Welt, in der mein neuer Roman spielt. Ist noch ein Geheimnis, wie das aussehen wird. Aber die Bezeichnung enthält ja bereits einen Hinweis: Dreizehn Silben soll das haben - ähnlich wie das Haiku (mit 17 Silben. Demnächst mehr . . |