Happy Birthday to me*

Statements von Freunden und Bekannten...



... aus mehr als einem halben Jahrhundert

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*in Bearbeitung

[2010-02-07 wip / ur 2010-02-02]


(Zusammenstellung: Webmaster Ymur)

Sie wissen nicht, was xytrblk ist? Hier bekommen Sie einen ersten Hinweis - und am Schluss dieses Beitrags die nötigen Links.


Doch jetzt das, worum es an dieser Stelle vor allem geht: Um Statenents zu meiner Arbeit und damit letztlich auch zu meinem Leben, die ich mir von einigen Freunden und Bekannten zum 70. Geburtstag gewünscht habe. Mit 70 darf man so etwas schon mal machen (und dann wieder mit 80 und so weiter . . .)
Die Statements kommen in alphabetischer Reihenfolge der Geber. Kennengelernt habe ich diese in etwas anderer Chronologie:

1956: Wolfgang Baum
1957: Jesco von Puttkamer
1957: Walter Heinz
1959: Axel Melhardt
1960: Herbert W. Franke
1963: Wolfgang Schmidbauer
1970: Johannes Nikel
1982: Franz Stark
1993: Hansruedi Gehring
1995: Edith Jeske
2001: Wolfram Göbel
2004: Mitra Devi
2004: Oliver Buslau


Und hier die Statements (für die den Spendern an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt sei):


Wolfgang Baum, München (Art Director der „Akademie U5“ für Grafikdesign in München / Präsident der Bund Deutscher Grafikdesigner von 1983-1990, ab 1992 Vorsitzender des Bund Deutscher Grafikdesigner Gruppe Bayern, Leiter der Gutachterkommission für Grafik- und Fotodesign / Website: www.akademie-u5.de):

„Mit seinem Minotauros-Projekt bringen Jürgen vom Scheidt und sein Team in unsere Räume am Max-Weber-Platz zu Grafik und Design und Werbetexten das Creative Writing in seinen vielfältigen Facetten.
Wir kennen uns schon seit mehr als einem halben Jahrhundert, damals in den späten 50-er Jahren über die Hobbies "Blues" und "Science Fiction", die beide über die Jahre hinweg gemeinsame Erfahrungen geblieben sind. Er ist einer von denen, die SF nicht nur gelesen haben, sondern auch selbst immer wieder solche Geschichten schrieben. Und mehr noch: mit seiner Schreibmethode des HyperWriting ist er selbst zum Pionier geworden für etwas, das für die Zukunft des Schreibens wichtig werden könnte.“



Oliver Buslau, Bergisch-Gladbach (Musikjournalist, Schriftsteller, Gründer und Chefredakteur von TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben / Website: www.textartmagazin.de):

„Jürgen vom Scheidt ist wahrscheinlich der erste, der (bereits in den 70ern) Seminare für Kreatives Schreiben in Deutschland durchgeführt hat. Seine Bücher über das Kurzgeschichten schreiben und das Kreative Schreiben waren schon während meines Studiums wichtige Impulse, die zu meiner eigenen Überraschung später zur Konzeption von TextArt beigetragen haben.
Es freut mich, dass ich ihn für unser Magazin immer wieder auch als Autor begrüßen kann. Die von ihm entwickelte Vier-Spalten-Methode hat er unseren Lesern ebenso vorgestellt wie seine Experimente mit der Diktier-Software DRAGON Naturally Speaking.
Seit mehr als 30 Jahren ist er mit seinen Schreib-Seminaren präsent. Ich bin gespannt, wie es mit der von ihm entwickelten Variante des Kreativen Schreibens weitergeht, die er HyperWriting nennt.“



Mitra Devi, Zürich (Autorin, Malerin und Journalistin / Website: www. mitradevi.ch):

"Obwohl ich inzwischen weiss, wie es ist, monatelang Tag für Tag allein vor dem Computer zu sitzen und an einer Geschichte zu feilen, ist ein Austausch mit anderen Schreibenden während dieses Entstehungsprozesses äusserst fruchtbar. Meine beiden Krimis Stumme Schuld und Filmriss haben in einer Roman-Werkstatt von Jürgen vom Scheidt ihren Anfang genommen. Während dieser je fünf Tage habe ich ihn als kompetenten, humorvollen und vor Phantasie sprudelnden Kursleiter erlebt. Allen, die Lust haben, sich selber an ein Buch zu wagen, kann ich ein Seminar bei ihm wärmstens empfehlen. Happy Birthday, lieber Jürgen!"



Prof. Dr. Herbert W. Franke, Puppling bei München (Physiker, Höhlenforscher, Autor von Sachbüchern, Pionier der Computerkunst und der deutschen Science Fiction [Das Gedankennetz u.v.a.m.]) (Website: Herbert W. Franke):

„Als ich Jürgen vom Scheidt zum ersten Mal traf, Anfang der 1960-er Jahre, war er SF-Fan und begann, als Psychologiestudent, mit Rauschdrogen zu experimentieren. Von letzterem versuchte er mich allerdings vergeblich zu begeistern und ich war froh, als er bald danach wieder die Finger von Haschisch und LSD ließ, sich stattdessen theoretisch mit diesen Drogen und ganz praktisch mit der Drogentherapie zu befassen begann.
Wir zusammen zusammen an einem Projekt aus dem Bereich der Informatik und der Kybernetik gearbeitet.
Ein schönes Gefühl ist es für mich heute, nach so vielen Jahren, dass meine damalige Rolle als Mentor für sein Schreiben sich so fruchtbar ausgewirkt hat, wie er mir einmal erzählte, und ihn anregte, nicht nur selbst Sachbücher und Romane zu verfassen, sondern in seinen Seminaren selbst zum Mentor für angehende Autoren zu werden.“



Dr. Hansruedi Gehring, Bern (Arzt und Krimi-Autor [Rätselhafter Tod in Zähringen], Schreibwerkstattleiter an Berner Volkshochschule, Burgdorfer Krimitagen, Krebsliga Schweiz u.a. / Website: www.seminar11.ch):

„Ich kann gut auch für mich allein am Schreibtisch sitzen und meine Geschichten schreiben. Warum fahre ich dennoch einmal im Jahr von Bern nach München in die Roman-Werkstatt zu Jürgen vom Scheidt?
Weil ich dort in kleiner Runde große Anregung und kollegiale Geselligkeit erfahre - und vor allem ein erstes Publikum um mich habe, während neue Kapitels eines Romans entstehen oder das Exposé für ein fertiges Werk.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass Jürgen auch zu mir nach Grindelwald in den Krimi-Workshop kam, um die gleiche Erfahrung bei mir zu suchen und - wie er mir versicherte - auch zu finden.
Einsamer Poet im stillen Kämmerlein - das wäre mir zu wenig für mein Schreiben. Aber zu zehnt quasi „um die Wette“ zu dichten - doch ohne den Stress von narzißtischer Kollegenkonkurrenz - das bringt etwas Kostbares zum Vorschein: Die Ursprünge des Erzählens, wie es früher nach erfolgreicher Jagd am Lagerfeuer gewesen sein muss.
Der Kern seiner Methode scheint mir zu sein, dass er zunächst die Freude am Schreiben weckt und dann erst mit den handwerklichen Feinheiten kommt, die er natürlich auch beherrscht. Bei anderen Seminarleitern, die ich kenne, einer preisgekrönten Lyrikerin und einem erfolgreichen Krimiautor, vermisste ich Jürgens Geschick und sein psychologisches Know-how, bei mir den kreativen Prozess in Gang zu setzen. Wenn ich mit meinen eigenen Workshops ebenfalls Erfolg habe, mehrere Kursteilnehmer haben inzwischen ihre eigenen Bücher veröffentlicht, verdanke ich das vor allem der Methode, die ich bei Jürgen gelernt habe.“



Dr. phil. Wolfram Göbel, München (Gründer des Allitera-Verlags in München und Pionier des Book on demand-Verfahrens, mit dem er 2000 die deutsche Verlagslandschaft revolutioniert hat. Zuvor war er 30 Jahre Geschäftsführer bei dtv, Ullstein Verlag und beim Musikverlag Bärenreiter. Die Muttergesellschaft des Allitera Verlags, zählt zu den Vorreitern auf dem Gebiet des BoD-Druckverfahrens und ist 2000 der erste Books-on-Demand Verlag Deutschlands gewesen / Websites: www.allitera.de):

"Ich habe schon einige seiner Bücher verlegt, darunter seine Anthologie schräger Kurzgeschichten Blues für Fagott und zersägte Jungfrau - gewissermaßen die praktische Umsetzung seiner Anleitung Kurzgeschichten schreiben. Aber eine Lanze brechen möchte ich vor allem für seine Zeittafel zur Psychologie von Intelligenz, Hochbegabung und Kreativität: Diese stellt nicht nur für Studenten den idealen Einstieg in die Geschichte der Psychologie überhaupt dar. Damit nicht genug, wird darin gezeigt, wie man die Zeittafel-Methode für eine Familienchronik, ein persönliches "Tagebuch mit Tiefgang" und sogar für das Exposé eines Romans einsetzen kann - eine sehr praktische Variante seiner originellen Schreib-Methode HyperWriting (zu der er bei mir außerdem den Longseller Kreatives Schreiben - HyperWriting veröffentlicht hat).“



Prof. Dr. Walter Heinz, Bremen (Emeritus für Psychologie an der Uni Bremen):

„Schon im Gislea-Gymnasium - wir haben die gleiche Klasse besucht - war Jürgen ein recht eigensinniger Freak. Er interessierte sich für Blues und insbesondere Science Fiction, als das noch recht absonderliche Ghetto-Themen waren. Das ging während des Studiums weiter. Ich erinnere mich, dass er an der Uni 1962 einen „Arbeitskreis Kybernetik“ organisierte, als dieses Wort außerhalb der Technischen Hochschule noch kaum jemand kannte. Wir waren etwa ein Dutzend Studenten aus den verschiedensten Fakultäten, die eifrig die aktuellen Bücher vorstellten und diskutierten.
Schon lange bevor die Rauschdrogen LSD und Haschisch zum Publikumsrenner wurden, experimentierte er damit (und veröffentliche bald daraus einige wichtige Studien dazu, seine Doktorarbeit eingeschlossen).
Wenn er sich heute mit dem Thema Hochbegabung befasst, darf er wieder eines Außenseiter-Status gewiss sein: Die etablierten Testpsychologen werden über den von ihm entwickelten Selbst-Test nur die Nase rümpfen, weil der - i gitt - mit Merkmalen arbeitet. Aber das Ganze hat den Vorteil, dass man sich auch als Nicht-Fachmann rasch ein zumindest ungefähres Bild vom eigenen Talentpotenzial verschaffen kann.
Schon 1973 prägte er - als Buchtitel und Thema - den Begriff Innenwelt-Verschmutzung - als man gerade anfing, die Probleme der der Außenwelt- resp. Umweltverschmutzung ernst zu nehmen.
Und Science Fiction? 1957 schrieb er, neben den Schulaufgaben, als 17-jähriger seinen ersten Roman dieses Genres, für eine Leserschaft, die man an der Hand abzählen konnte. Wer hätte gedacht, dass heute, im Jahr 2010, ein Roman wie Limit von Frank Schätzing zum deutschen Bestseller wird - und ein Film wie James Camerons Avatar in wenigen Wochen sogar den Erfolg der Titanic vom gleichen Regisseur überholt, mit 1,8 Milliarden Dollar Einnahmen nach wenigen Wochen - wie die Zeitungen gerade melden.“



Edith Jeske, Begründerin der Celler Schule, Autorin von Liedtexten für Musical, Chanson, Schlager und Kabarett, Dozentin für Texthandwerk (Websites: www.celler-schule.de und
www.musenlust.de):

"70 Jahre - das glaub ich nicht ! Da warst du ja noch ein richtig junger Hüpfer, als wir zusammen die Celler Schule aufgebaut haben - kaum älter als jetzt ich. Lieber Jürgen, du hast Spuren hinterlassen: Kein Liederschreiber-Seminar, in dem nicht täglich dein Name fällt. Aber die Spuren gibt es nicht nur bei den vielen Teilnehmern, sondern auch bei mir selbst. Dass ich bis heute vom Burnout verschont bin und dass die meisten meiner Absolventen ebenfalls davor bewahrt bleiben, ist ganz maßgeblich dein Verdienst. Ich bin froh, dass wir uns begegnet sind und wünsche dir noch viele kreative und gute Jahre.
Deine Edith Jeske"



Axel Melhardt, Wien (Gründer und Manager des Jazzland in Wien sei 1972 / Website: www.jazzland.at):

„Es freut mich, dass aus einem Titel für eine Geschichte, der 1964 in meiner Hütte bei Dixieland und Blues und viel Bier entstanden war, aber dann zunächst als Titelzeile schlummerte - nach vier Jahrzehnten doch noch eine richtige Story entstanden ist.
Wir teilen seit vielen Jahren das Interesse an Jazz und Science Fiction. Wenn man Jürgen vom Scheidt aber wirklich verstehen will, sollte man wissen, weshalb er mich vergangenenen Sommer in den Garten von Schloss Schönbrunn geschleppt hat. Dort befindet sich nämlich ein bekanntes Labyrinth, und Labyrinthe sind nun mal eine weitere seiner Leidenschaften - also etwas, das mehr als fünftausend Jahre zurück in die Vergangenheit reicht. Sogar unseren Jazzkeller am Franz-Joseph-Kai verdächtigt er, Teil eines unterirdischen Labyinths zu sein - diese Räume gehören nämlich zu den weltberühmten Katakomben unter dem Stephansdom, sind nur durch eine Mauer davon abgetrennt.
Aber es macht dem SF-Fan nichts aus, in die anderen Richtung Zukunft auszuschwärmem oder ins Märchenhafte. Große Zeitspannen sind offenbar sein Faible - wie sonst hätte es gut vier Jahrzente gedauert, bis die Titelgeschichte seiner Anthologie Blues für Fagott und zersägte Jungfrau zu einer Kurzgeschichte wurde? Den Titel hat er 1964 in einem Häuschen meiner Mutter bei Wien erfunden, als wir bei Dixie und Blues und etlichen Bierchen zusammensaßen und uns Geschichten für das Magazin Pioneer ausdachten. 2004 hat´s dann doch noch gefunkt und diese Fantasy-Story vom Blues für Fagott (eine wirklich abgedrehte Idee!) und von der zersägten Jungfrau erblickte das Licht der Welt.“



Dr. Johannes „Hans A.“ Nikel, Bad Homburg (1951 Initiator der deutschen Verbraucherzentralen, engagierter Kämpfer gegen die deutsche Wiederaufrüstung und nicht nur dadurch eine der Ikonen der 1968-er Bewegung, die ohne ihn kaum vorstellbar ist; 1954 Gründer von „Zweitausendeins“ und des Verlags „Bärmeier & Nikel“, wo ab 1962 mit sensationellem Erfolg die satirische Zeitschrift pardon erschien - heute noch immer rastlos tätig, aber nun mit originellen Bildhauerarbeiten, die er 1998 in dem Bildband Kunst will erzählen vorstellte / Website: www.nikel-art.de):

"Mit seiner Anthologie Liebe 2002, die ich 1971 als Verleger veröffentlichte, hat Jürgen vom Scheidt etwas Kühnes gewagt: Er pickte aus den Werken der sonst eher technisch-kühlen Science Fiction erotische Köstlichkeiten heraus. Als ich diese Sammlung 1987 erneut veröffentlichte, diesmal unter dem etwas griffigeren Titel Sex im All, haben das manche Leser (oder nur auf den Titel abfahrende Leute?) offensichtlich total missverstanden. Wie sonst hätte es kommen können, dass Jürgen vom Scheidt dadurch sogar zum „Porno-Autor“ mutierte - was er nun wirklich nicht ist und obwohl die Stories mehr als brav waren.
In seinen Schreib-Seminaren hilft er angehenden (oder zeitweilig blockierten oder einfach nur Anregung suchenden) Autoren, selbst solche Köstlichkeiten zu verfassen. Wie ich aus eigener Erfahrung bezeugen kann."



Prof. Dr. Jesco von Puttkamer, Washington (führender NASA-Manager mit Schwerpunkt "Internationale Raumstation ISS" und Mond/Mars-Projekt):

"Als wir uns 1958 im Science Fiction Club Deutschland kennenlernten, spannen wir so allerhand verrücktes Zukunftsgarn. Jürgen vom Scheidt erfand in seinem ersten Roman Männer gegen Raum und Zeit ein Labyrinth-Computerspiel*, das verblüffend detailliert vorwegnahm, was Jahrzehnte später als maze zur Basis der meisten Computerspiele wurde. Und googeln Sie mal das kryptische Wort xytrblk, das er damals aus Jux und Dollerei erfunden hat. Oder den von ihm geprägte Begriff HyperWriting, der für seine Seminare steht, in denen er anderen Leuten beibringt, wie man kreativ Geschichten schreibt (und nicht nur Science Fiction).

* "Barno verließ die gemütlich eingerichtete Kabine und ging in die Schiffszentrale, wo seine Kameraden eben Raumschlacht spielten. Sie saßen zu viert um eine quadratische, von unten matt beleuchtete Milchstoffscheibe und versuchten, sich gegenseitig aus den aufgezeichneten Sonnensystemen zu verjagen. Jeder hatte vor sich eine kleine Tastatur und dirigierte mit deren Hilfe seine Raumschiffe - einige in seiner Farbe leuchtende Punkte - durch das Labyrinth der Raumfalten, die sich - und das war das Schwere und Faszinierende an diesem Spiel - dauernd veränderten und dadurch die kompliziertesten Situationen heraufbeschworen, weil das eingebaute Mikrorobotgehirn die Raumkrümmung völlig unregelmäßig umbildete.
Eben hatte Linni mit seinen zwei Phantomkreuzern Aseks Königskugel gestellt, da schob sich die grüne Wellenlinie einer Raumkrümmung dazwischen, und der Marsianer war gerettet." (Männer gegen Raum und Zeit, S. 54)
(Keine große Literatur; aber das sollte es ja auch nicht sein. JvS)



Dr. Wolfgang Schmidbauer, München ( Psychotherapeut und Autor zahlreicher erfolgreicher psychologischer Sachbücher wie Die hilflosen Helfer / Website: www.wolfgang-schmidbauer.de):

"1970 schrieben wir zusammen das Handbuch der Rauschdrogen - bis heute, in der 11. Ausgabe, ein vielgelesenes Kompendium. Damals war dieses Thema geradezu ein Tabu. Mit seiner Studie über Sigmund Freud und das Kokain und seiner Dissertation Der falsche Weg zum Selbst hat er interessante Schneisen in dieses wilde Gebiet des Drogengebrauchs und -missbrauchs geschlagen.
Heute verhält es sich ähnlich mit einem anderen Thema, das Jürgen vom Scheidt in seinem Drama der Hochbegabten behandelt. Wer traut sich schon, laut zu sagen, er/sie sei "hochbegabt"? Dabei betrifft das mehr als zwei Millionen Bundesbürger, von denen viele nicht einmal wissen, dass sie überdurchschnittlich intelligent sind. Ein Nichtwissen, das große Probleme verursachen kann."



Dr. phil. Franz Stark, München (Journalist, Autor, TV-Moderator "Weltspiegel“ und "Café Europa", Universitätsdozent für Deutsch als Fremdsprache und Sprachgeschichte, stellv. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Vereins Deutsche Sprache / Website: www.franz-stark.de):

"Der Bogen seiner Themen ist weitgespannt - zwischen Psychologie und Psychotherapie über die Rauschdrogen zur Hochbegabung und den praktischen Seiten des Schreibens. Aber immer geht es ihm dabei im Grunde um sein Metier, die Kreativitätspsychologie, die all dies in seinen Büchern und Seminaren auf lebendige Weise zusammenhält. Wenn man den von ihm bekannt gemachten Terminus HyperWriting googelt, sieht man mit Staunen, was da alles drinsteckt. Sogar den heute so geläufigen Begriff Ent-Schleunigung hat er 1979 geprägt - wie die Wikipedia weiß*.

* "Der Begriff Entschleunigung (Ent-Schleunigung) wurde erstmals 1979 von Jürgen vom Scheidt in seinem Buch "Singles - Alleinsein als Chance" eingeführt (auf S. 98), danach in drei weiteren seiner Bücher behandelt." (Originaltzitat Wikipedia)



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Und noch etwas: Hier finden Sie die Vorgeschichte zum erwähnten Begriff xYtrblk und hier seine neueste Bedeutung im Rahmen unseres Konzepts des HYPERWRITING: das omninöse xytrblk


© 2010 für diesen Text: Jürgen vom Scheidt/ Quelle: www.hyperwriting.de